Unser Tourguide zeigt euch Kiosk Frischkauf

So, meine lieben Gäste, hier stehen wir vor einem Ort, der auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar wirkt – aber genau solche Läden gehören für mich zum echten St. Pauli: der Frischkauf in der Simon-von-Utrecht-Straße 23.

Ein Kiosk auf St. Pauli ist nämlich weit mehr als nur ein Geschäft, in dem man schnell eine Flasche Wasser oder eine Tüte Chips kauft. Er ist Treffpunkt, Versorgungsstation und manchmal auch ein kleiner Lebensretter – besonders nachts auf der Reeperbahn.

Und dieser Frischkauf ist dafür ein schönes Beispiel. Hier bekommt man ziemlich viel auf kleinem Raum: Lebensmittel, Obst und Gemüse, Snacks, Kaffee, Getränke und natürlich eine große Auswahl an Bier. Außerdem ist der Laden ein DHL-Paketshop und hat sogar einen Geldautomaten vor der Tür.

Und jetzt kommen wir zu etwas, das für eine St.-Pauli-Tour natürlich nicht fehlen darf: dem Bier.

Hier findet man neben bekannten Marken auch das DIGGA-Bier. Das gibt es unter anderem als Helles, als IPA, als Weizen und sogar als Alster-Variante. Das DIGGA Helle wird mit 4,8 % Alkohol angeboten, das IPA mit 5 % und das Weizen mit rund 5,6 %. Das Schöne daran ist der Name: DIGGA. Das klingt schon ziemlich nach Hamburg und nach dem lockeren Umgangston, den man hier auf St. Pauli erleben kann. Ein Bier mit einem Namen, bei dem man sich eigentlich sofort duzen möchte.

Und genau das ist die Besonderheit eines Kiosks hier: Man kommt nicht unbedingt wegen einer großen Sehenswürdigkeit hierher. Man kommt wegen des Alltags. Jemand holt morgens seinen Kaffee, jemand kauft noch schnell etwas fürs Frühstück und abends stehen vielleicht Leute mit einem Bier in der Hand vor dem Laden.

Der Frischkauf ist außerdem lange geöffnet – unter der Woche bis Mitternacht und freitags und samstags sogar bis 3 Uhr morgens. Das ist auf St. Pauli natürlich praktisch, denn hier endet der Tag bekanntlich etwas später als anderswo.

Wenn ich meinen Gästen hier etwas mitgeben möchte, dann ist es dieser Gedanke: St. Pauli besteht nicht nur aus Reeperbahn, Davidwache und großen Clubs. St. Pauli lebt auch von seinen kleinen Läden, Kiosken und Treffpunkten. Und manchmal erzählt einem eine Flasche Bier im Kühlschrank mehr über das Viertel als eine große Sehenswürdigkeit. Also: Wenn ihr nachher noch ein DIGGA entdeckt, wisst ihr jetzt zumindest, wo ihr seid – mitten auf St. Pauli.

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